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Der Traum vom eigenen Studio

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Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon Dok » 30.11.2010, 15:25

Sally miteinander,

wollte mal eure Meinungen evtl. ja sogar Erfahrungen zum Thema "eigenes Studio eröffnen" hören. Wäre auch schon froh ein paar allgemeine Worte von Existenzgründern zu hören egal aus welcher Branche.
In meinem Fall handelt es sich um ein Dorf in ländlicher Gegend mit 4000 Einwohnern, das ist nicht gerade viel aber wenn man die umliegenden Ortschaften im Umkreis von 10km miteinberechnet kommt man auf 14.200 Personen. Bei großen Studioketten kommen ja auch Ortschaften ab 10.000 Einwohnern in die engere Auswahl, also wäre das schonmal gegeben.
Der größte Vorteil an diesem Standort liegt aber wohl an der Nicht-vorhandenen-Konkurrenz, das nächste Studio liegt zwar nur 5km entfernt, aber dieses ist in der Schweiz und kostet 50€ im Monat. Da hätte man leichtes Spiel wenn man den Mitgliedsbeitrag 10€ niedriger ansetzt. Zudem ist es dort oftmals sehr voll und besondere Angebote gibts auch nicht, halt ein 0815-Studio.
Jetzt aber zu den laufenden Kosten die ein Studio so verursacht, da kenne ich mich leider zu wenig aus.
Ein Gebäude hätte ich schon gefunden 1000m² und sehr Zentral gelegen, den Mietpreis müsste ich noch abklären. Habe da aber den Verdacht dass es zu groß sein könnte bzw. die Mietkosten zu heftig sind. Was meint ihr denn sollte ein Studio mind. an Fläche haben, 500m² müssten ja auch schon genügen, sind als Beispiel ja 25x20m.
Dann die Nebenkosten (Strom/Wasser/Heizung), womit kann ich da rechnen?
Geräte würden gebraucht gekauft werden, dachte an 6-7 Cardiogeräte (Fahhrad, Stepper, Crosstrainer), 7-8 Kraftgeräte und dann noch einen Freihantelbereich inkl. Bänke, Türme, Rack etc., hierfür würde wohl am Meisten Kapital drauf gehen.
Dann natürlich noch das Inventar wie Theke, Möbel, Dusche, Umkleide/Schließfächer evtl. Sauna mit Ruhebereich und kleinem Schwimmbecken. Der zweite große Posten, damit wär aber der Großteil eingekauft.
Personal würden wir uns zu Beginn sparen, da wir das Ganze zu dritt aufziehen wollen und wir kein Problem mit einer 50-60std Woche hätten.
Fitnesskenntnisse sind genügend vorhanden und Grundkenntnisse im kaufmännischen Bereich, diese werden aber noch ausgebaut, soll ja auch keine Hauruck-Aktion werden. Business-Plan für die Bank wird noch erstellt, jetzt fehlen mir eben nur noch die Zahlen für Kalkulationen.

Jetzt seid ihr dran, haut mal in die Tasten :D

MfG, Dok
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon jack-pott » 30.11.2010, 16:20

Ich würd an euer Stelle auch nach Investoren suchen, also zum Beispiel irgend ein Supp-Hersteller. Ist ja kein Geheimnis das die genug Geld haben.

Ich würde zuerst ein Konzept erstellen und vielleicht auch mal ausrechnen was ihr so erwartet und dann eine Firma fragen. Müsst halt dann von denen das Zeug verkaufen und ihre Banner aufhängen oder so, aber das ist ja mal nicht ganz so schlimm.

Sonst hab ich von sowas zu wenig Ahnung um konkrete Zahlen nennen zu können, ich würde aber auch viel auf eigenarbeit setzen, wie zb die Theke selber zusammenzimmern aus brettern und so, wenn einer von euch etwas begabt ist sieht das dann gar nicht mal schlecht aus und kostet wesentlich weniger.

Geräte würde ich auch erstmal in den Hintergrund stellen und hauptsächlich Power-Racks, Freihanteln und Cardio anschaffen. Die Power Racks ziehen die richtigen Leute an und das Cardio Zeug morgends die Hausfrauen die Langeweile haben. Aber das ist eher meine persönliche Meinung, im Kreuzzug gegen tausende Maschinen die ach so toll sein sollen :mrgreen:
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon flo ink » 30.11.2010, 20:34

Erste Frage, die du dir stellen musst: Was für ein Publikum soll das Studio ansprechen?
2. Kannst du wirklich 40€ verlangen, zB für eine selbstzusammengebastelte Theke?
3. Erkundigen ob Interesse besteht.
4. Kosten/Gewinn - Modell erstellen und Rentabilität zu prüfen.
5. Marke der Geräte (gebraucht/neu)? Auswirkungen auf den Mitgliedsbeitrag?
6.Weitere Sachen wir Werbekosten, Putzkosten, Wartungskosten, Verschleiß auf jedenfall mit einbeziehen.

Ich vermute sehr stark, dass die Kostenkurve eher s-förmig verlaufen wird, d.h. äußerst wenige oder viele Mitglieder
weniger rentabel sind. Am Anfang sollte es wichtig sein die Fixkosten niedrig zu halten, und die Verschleißkosten
pro Mitglied zu errechnen, wobei jeder Fitnesstyp einen anderen Faktor miteinbringt (Fitnessorientiert > Krafttrainingorientiert)

Gruß,

Flo.
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon Reem$ » 30.11.2010, 20:39

Ich würde mich auch über die Leute die in der Gegend wohnen informieren. Stichwort Altersgruppen. Demnach kannst du dein Angebot anpassen. Denn ich glaube kaum, dass die Renter jetzt die Ersten bei dir im Studio sein werden. kA wo man so was genau kann, vielleicht beim Bürgeramt.

Und Kurse solltest du auch anbieten, denn Viele gehen nur deswegen ins Studio oder für ein bisschen an die Geräte, Bodybuilder die ohne Power Rack, freie Gewichte oder Kniebeugenständer nich auskommen wirst du wohl seltener antreffen...leider.

Falls es denn soweit kommt, kräftig die lokale Werbetrommel nutzen, lokale Zeitungen, Magazine etc. Gutscheine austeilen, Anzeigen, Plakate bei anderen Läden kleben, Werbeschilder auf der Hauptstraße und so weiter. Denn wenn nur der Nachbar von deinem Studio weiß, bringt dir das herzlichst wenig.

Kann man überhaupt ohne Trainer mit Trainingslizenz ein Studio aufmachen? Oder hast Du eine? :D

Gruß
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon Ciadric » 30.11.2010, 20:50

Kann man überhaupt ohne Trainer mit Trainingslizenz ein Studio aufmachen? Oder hast Du eine?


Das wäre auch meine erste Frage gewesen!

Meine Zweite ist:
Kann man mit einem Fitness Studio wirklich viel Geld machen?! Ich tendiere da eher zu nein, da ich in meinem Leben nun schon so einige private Studios gesehen habe, weltweit, und keiner von den Besitzern mehr als "Mittelklasse" war.

MfG
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon ag1m » 30.11.2010, 21:47

Jeder kann ein Studio aufmachen, da braucht man keine Lizenz, man braucht nur genügend Kapital mehr nicht ;)

Ich sage dir nur eins, du unterschätzt die Kosten - alleine für einen Kurzhantel Satz 5 bis 27,5Kg mit Ständer zahlt man schon seine 1500,- und eigentlich braucht man schon Kurzhanteln bis mind. 100 Kg. Und wen möchtest du ansprechen, du musst immer daran denken das du ja auch Geld verdienen willst. Richtige Bodybuilder bringen dir kein Geld, da es einfach zu wenig sind. Geld bringen Frauen (Cardio und Kurs Fetischisten -> Body Pump usw.) und Jugendliche "Pumper", eben allgemein "Fitness Menschen". Darum muss man schon unterschieden, für wen das Studio sein soll.

Hab da mal eine gute Seite für dich, schau mal rein: http://www.dssv.de/index.php?id=86


Gruß
John Broz hat geschrieben:If you cant' squat everyday, lift heavy everyday then you are not OVERTRAINED, you are UNDERTRAINED!
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon Dok » 30.11.2010, 22:58

Was für ein Publikum soll das Studio ansprechen?
Natürlich eher in die Hausfrauen/Rentner-Richtung mit den harten Brocken lässt sich einfach kein Geld verdienen, natürlich soll es eine "Hardcore"-Ecke geben, aber der Großteil ist auf Cardio/Fitness ausgelegt
2. Kannst du wirklich 40€ verlangen, zB für eine selbstzusammengebastelte Theke?
Selbst gemacht bedeutet ja nicht gleich schlecht, zwei linke Hände habe ich schonmal nicht und einen guten Kontakt zu einem Schreiner auch noch, sollte also machbar sein.
3. Erkundigen ob Interesse besteht.
Ist wohl nicht ganz einfach rauszufinden, aber bei den Jugendlichen 16-20 Jahren ist aufjedenfall Interesse da und Hausfrauen und Rentner gibt es auch genug, die das Angebot sicherlich in Anspruch nehmen würden, zu mal der einzige Physiotherapeut in der Gegend erst dicht gemacht hat und dieses Publikum sicher froh wäre über eine neue Trainingsmöglichkeit
4. Kosten/Gewinn - Modell erstellen und Rentabilität zu prüfen.
Steht bei mir ganz oben, nur fehlen mir dazu eben die Zahlen für die Fixkosten und laufenden Kosten.
5. Marke der Geräte (gebraucht/neu)? Auswirkungen auf den Mitgliedsbeitrag?
Wie gesagt, gebraucht. Hab da auch schon viele Seiten entdeckt die gute Sachen anbieten
6.Weitere Sachen wir Werbekosten, Putzkosten, Wartungskosten, Verschleiß auf jedenfall mit einbeziehen.
Aufjedenfall, besonders die Werbekosten dürfen nicht unterschätzt werden, wie ich das schon mitbekommen habe.

Lizenz braucht es wie gesagt keine, das kaufmännische Wissen ist da viel wichtiger.

@ag1m, klar Kurzhanteln sind nicht günstig, aber ich denke 50-60kg reichen.
Danke für den Link, werd ich mir mal zu Gemüte führen.
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon erdnuss_joe » 01.12.2010, 03:59

So nen Studio muss auch was hermachen, vor allem der Sanitärbereich muss TipTop sein. Das ist nicht nur Frauen wichtig, sondern jeder 2te bemängelte die schlechten Sanitäreinrichtungen in meinem alten Studio. Kurse sind ganz wichtig. Mit Yoga und Pilates kann man viel Frauen ködern. Aber viel wichtiger ist was für Menschen bei euch im Umkreis wohnen. Wenn da 60% Alte Menschen wohnen und kaum jemand zuzieht, es kaum Sportvereine gibt usw.... Vergiss es. Gibt es viele Schulen bei euch? Wo Schulen sind, sind auch junge Leute. Gibt es Erwachsenenbildung in eurem Einzugsgebiet? Berufsschulen. Gibt es Krankenhäuser oder Universitäten? In meinem Fitnessstudio gehen bestimmt 15 Arbeitskollegen und Kolleginen von mir Trainieren um Rückenschmerzen und so vorzubeugen. Wenn dein Dorf ne Kirche und ne Grundschule hat und sonst nichts, dann würde ich dorthin gehen wo die Schulen sind.

Sportvereine locken Junge Menschen und wo Sportvereine sind haben auch Fitness Studios bessere Bedingungen. Eventuell könntest du deinen Örtlichen Sportverein nach der Mitgliederzahl befragen. In meinem Fitness Studio ist der Hauptteil der Mitglieder. Jugendliche Spargel, die auch im Sportverein sind und dort Fußball oder was auch immer Spielen und sich entweder darin verbessern wollen oder Muskeln zulegen wollen. Und bei denen kann man auch keine 40€ verlangen, eher 30-32€.

Um alte Menschen zu ködern, bietet sich an Herzmessungen anzubieten und gezieltes Rückenaufbautraining und so Zeugs.
12.06.10 Süddeutsche BJJ Meisterschaften in Augsburg :D

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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon Big B » 01.12.2010, 11:50

Du könntest, um beide Seiten des Spektrums abdecken zu können einen Hardcorebereich und einen Fitnessbereich machen. Beide Bereiche strikt trennen- die Bodybuilder legen ja nicht viel Wert auf die Anwesenheit von Luschis in ihrem Sichtbereich und die Hausfrauen wollen sich nicht durch den Anblick von schwitzenden Nutzmenschen verunsichern lassen. :mrgreen:
Dazu muss es aber natürlich auf jeden Fall einmal Bedarf für einen Hardcorebereich geben. Das ist zwar ziemlich schwierig aber auf jeden Fall rauszufinden.

Im Softcorebereich gibt es dann wie in Planet Fitness eine Sirene oder ähnliches, die angeht wenn Leute zu laut grunzen oder GOLD's Gym Tanktops anhaben. Das freut dann die Hausfrauen, dass sie "unter sich" bleiben können. So seltsam und behindert wie es auch ist- aber viele fülen sich im Fitnessstudio von ernsthaft trainierenden "bedroht" oder "verunsichert". Softe Chartmusik mit Wohlfühlfaktor und Fernseher vor die Crosstrainer. Einfach halt so richtig die Hausfrauenschine fahren. Geld ist fast nur da zu verdienen. Schöne Geräte, fliederfarbene Teppichböden etc ;)

Der Hardcorebereich ist ja im Prinzip recht einfach zu gestalten. Abgefuckte (aber natürlich heavy duty Qualität) Geräte und viel Gewicht sind es was die Leute wollen. Richtig schwere Kurzhanteln kann der freundliche Schlosserkumpel selber bauen. Ne anständige Soundanlage rein, wo auch die Leute selber ihre CD's etc einlegen können. Die arrangieren sich dann schon. Und sonst haste halt sowieso paar Metalscheiben oder Radiosender am Start. Kleine optische Gimmicks wie Maschendrahtzaun als Abgrenzung zwischen Geräten/Bereichen kosten nix aber wirken cool.
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon Reem$ » 01.12.2010, 13:45

Big B hat geschrieben:Du könntest, um beide Seiten des Spektrums abdecken zu können einen Hardcorebereich und einen Fitnessbereich machen. Beide Bereiche strikt trennen- die Bodybuilder legen ja nicht viel Wert auf die Anwesenheit von Luschis in ihrem Sichtbereich und die Hausfrauen wollen sich nicht durch den Anblick von schwitzenden Nutzmenschen verunsichern lassen. :mrgreen:
Dazu muss es aber natürlich auf jeden Fall einmal Bedarf für einen Hardcorebereich geben. Das ist zwar ziemlich schwierig aber auf jeden Fall rauszufinden.

Im Softcorebereich gibt es dann wie in Planet Fitness eine Sirene oder ähnliches, die angeht wenn Leute zu laut grunzen oder GOLD's Gym Tanktops anhaben. Das freut dann die Hausfrauen, dass sie "unter sich" bleiben können. So seltsam und behindert wie es auch ist- aber viele fülen sich im Fitnessstudio von ernsthaft trainierenden "bedroht" oder "verunsichert". Softe Chartmusik mit Wohlfühlfaktor und Fernseher vor die Crosstrainer. Einfach halt so richtig die Hausfrauenschine fahren. Geld ist fast nur da zu verdienen. Schöne Geräte, fliederfarbene Teppichböden etc ;)

Der Hardcorebereich ist ja im Prinzip recht einfach zu gestalten. Abgefuckte (aber natürlich heavy duty Qualität) Geräte und viel Gewicht sind es was die Leute wollen. Richtig schwere Kurzhanteln kann der freundliche Schlosserkumpel selber bauen. Ne anständige Soundanlage rein, wo auch die Leute selber ihre CD's etc einlegen können. Die arrangieren sich dann schon. Und sonst haste halt sowieso paar Metalscheiben oder Radiosender am Start. Kleine optische Gimmicks wie Maschendrahtzaun als Abgrenzung zwischen Geräten/Bereichen kosten nix aber wirken cool.


Göttlich :mrgreen:
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon erdnuss_joe » 01.12.2010, 15:06

Haha BigB hats getroffen. :bier:

Der Absolute Overkill ist. Adduktoren Maschine gegenüber vom Hardcore Männerbereich. Am besten Bizeps Curl Ständer. :lol:
Wenn deine Adduktore Maschine drohnt ausseinanderzubrechen, dann stell sie gegenüber dem Bizeps Curl Ständer. Aber nicht vergessen regelmäßig Staub zu wischen.
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon Dok » 01.12.2010, 23:52

Haha, super Beitrag B. Wollten es aber auch in die Richtung aufziehen, am besten einen extra Raum oder sogar Keller für die Hardcore-Pumper, wo laut gestöhnt werden kann und Gewichte durch den Raum fliegen. Halt richtig Warren-Style :mrgreen:

@joe, hast paar super Anhaltspunkte gegeben, besonders das mit dem Sportverein habe ich gar nicht bedacht, gerade unser Fußballclub oder (Tisch-)Tennisverein hätten sicher Interesse daran.
50% der Einwohner ist dazu noch 45 und älter, die sicherlich ihren Rückenschmerzen und sonstigen Wehwechen entgegenwirken wollen. Da spielen sicherlich die örtlichen Ärzte auch noch eine große Rolle, wenn man denen das Studio etwas zeigt, was da alles möglich ist, werden die bestimmt den ein oder anderen Patienten zu uns schicken.
Kurse sind auch ein gutes Mitgliedsargument, würde da aber gern auf etwas exotischere Kurse setzen, die es so schnell nirgends anders gibt. Bauch/Beine/Pro, Pilates etc. sind ja recht langweilig und bringen den Teilnehmern wohl nicht die Motivation durchzuhalten, Kurse die aber abwechslungsreich sind und Spaß machen, haben da denk ich die besseren Chancen. Muss mich da mal genauer informieren.
Da bei uns im Ort auch sehr viele eingesessene Arbeiter und Hausfrauen sind, käme ein Relaxprogramm sicherlich auch nicht schlecht, gerade mit Sauna, Massagen (Hot Stone etc.), kleinem Kaffe um zu quatschen, das zieht sicherlich auch noch einige an, einfach um mal dem täglichen Streß zu entkommen.
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon Picaldi » 02.12.2010, 13:29

Dok hat geschrieben:Geräte würden gebraucht gekauft werden, dachte an 6-7 Cardiogeräte (Fahhrad, Stepper, Crosstrainer), 7-8 Kraftgeräte und dann noch einen Freihantelbereich inkl. Bänke, Türme, Rack etc., hierfür würde wohl am Meisten Kapital drauf gehen.


Ich glaub nicht dass, das reichen wird..angenommen du hast 80 Mitglieder, die du definitiv zum Überleben brauchen wirst und da kommen plötzlich 12 Leute und wollen auf die Cardiogeräte.
Wenn das 2mal passiert hast du schnell paar Kunden weniger.

Und mit deinem Konzept mit Gymnastik, Saunabereich werden die 500m² wohl nicht reichen.
Garderobe, Eingangsbereich, Sitzmöglichkeiten, WC, Büro etc. nehmen schon einige m² ein.

Ich würd da eher an einem Konzept ala McFit festhalten Fitness und nichts anderes anbieten, das aber zum best möglichen Preis.
Ist die Last zu schwer, dann bist du zu schwach!
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon Hánnibál » 02.12.2010, 22:10

Ihr müsst euch auch mal Überlegen, dass ihr nicht bei jeder Gruppe von Mitgliedern den selben Beitrag verlangen könnt.
Angenommen bei 40 € werden wohl kaum Jugendliche zwischen 16-20 Jahren kommen und trainieren, weil das für diese definitiv zu teuer ist. Ob Rentner auch 40€ ausgeben, wage ich auch zu bezweifeln, die meisten haben zwar noch Geld, aber möchten trotzdem ihre Rentnerrabatte.
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Re: Der Traum vom eigenen Studio

Neuer Beitragvon rcg_96 » 04.12.2010, 13:49

wie bereits gesagt, ein oder zwei größere Sponsoren wären gut ( z.B. ein Fitnessbekleidung/Sportbekleidungsfirma, Supplementherstellerfirma) .
Wenn die Nachfrage groß ist und du genügend Kapital hast, dürfte es kein Problem sein .
Ein Bekannter von mir hat vor etwa 3 Jahren ein Studio eröffnet, hatte die Kosten von den Geräten sher schnell wieder drinne.
Bei solchen Kursen würde ich neben Yoga und Pilates wirklich irgendetwas machen was auch die Jugendlichen anspricht, vielleicht hat ja einr von euch z.B. Erfahrung im Boxen , Thaiboxen usw und ihr könntet da Kurse geben. Natürlich funktioniert dass nur wenn ihr genügend Jugendliche Interessenten in der Umgebung habt.
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